Schokoladetarte mit Mürbeteigboden


Sie gehört in die Klasse der Superschwergewichte, die Schokoladetarte. Der Mürbeteigboden allein reicht noch nicht, nein, da muss auch noch eine Füllung her, die ihn toppt: Ganache. Dunkle Schokolade, die mit Vollrahm weicher gemacht und der mit Zucker dem drohenden Süssigkeitsverlust die Stirn geboten wird.

Seit geraumer Zeit will ich sie schon backen, diese Fettbombe. Das erste mal war ich ihr in Nordspanien in einem Parador am Südfuss der Picos de Europa begegnet. Seit damals, also sieben Jahren, steht sie auf meiner „to bake“-Liste.

Viel Neues lernen musste ich eigentlich nicht, um die Absicht endlich in die Tat umzusetzen. Als Boden diente derselbe Mürbeteig, den ich seit Jahren für allerlei Gebäck verwende. Als grosser Anhänger des Geschmacks von gerösteten Haselnüssen, habe ich noch etwas davon hinzugefügt. Für diese Tarte musste der Teig nur noch blind, also ohne Füllung, gebacken werden. Damit er schön eben wird und die Ränder in der Backofenhitze nicht den Wänden entlang runterrutschen, wird ein Backpapier hineingelegt und gefüllt, etwa mit Borlotti- oder anderen Bohnen, Erbsen oder auch sog. Blindbackperlen.

Die Ganache ist ebenfalls keine grosse Sache: Vollrahm mit Schokolade langsam erhitzen, etwas Zucker hinzu, rühren – fertig. Noch flüssig wird sie in die erkaltete Mürbeteigform gegossen und nach dem Auskühlen mit Kakao bestreut.

Hier geht’s zum Rezept.

4 Kommentare zu „Schokoladetarte mit Mürbeteigboden“

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