Schlorzifladen


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Seltsamer Name, wenn man nicht aus dem Appenzellerland oder Toggenburg kommt. Dort kommt er nämlich her, der Schlorzifladen. Den Namen hatte ich schon lange gekannt, kann mich aber nicht daran erinnern,  wann ich das letzte Mal einen gegessen hatte.

Ausser natürlich: vor ein paar Wochen, auf einer Wanderung im Alpstein – zur Bollenwees, um genauer zu sein. Dort prangte sein Name nämlich auf der Speisekarte. Gelesen, bestellt – ging nicht anders.

Wunderbar hat er gemundet, dabei ist er eigentlich eine ganz einfache Sorte von Kuchen: Mürbeteig, Schlorzi, Rahm-Eier-Guss. Soweit alles klar, bis auf… was zum Henker ist Schlorzi? Dahinter verbirgt sich nichts anderes als Birnweggenfüllung. Geht man im Web nach Rezepten suchen, dann bedienen sich 90 % des Gefundenen der Simpel-Variante: Füllung kaufen, gibt’s bei jedem Grossverteiler. Dabei gibt es gar nicht viel zu tun, die selber herzustellen, zumal das Weichkochen von gedörrten Weichspeckbirnen in Rotwein zum Standardprozedere für die Herstellung von Birnenbrot dient. Und die mache ich schliesslich schon seit Jahren selber.

Am Fälensee gegessen, ein paar Wochen später selber probiert. Wirklich keine grosse Sache.

Hier geht’s zum Rezept.

Auslöser des Schlorzifladen-Selberbackens: der Ort, wo ich für dieses Foto des  Fälensees gestanden habe – das Restaurant Bollenwees im Alpstein.

Faelensee

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