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Was tun bei Schmuddelwetter? Florentiner backen!


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Wegwerfen ist nicht: da war noch je eine halbleere Packung Orangeat und Citronat, die ich für den Deckel einer Torte gebraucht hatte, der gänzlich aus Florentinermasse bestand. Wozu man die beiden kandierten Fruchtschalen sonst noch brauchen kann? Keine Ahnung.

Als ich heute morgen was im Küchenschrank gekramt hatte, fiel mir auf, dass der Inhalt der beiden Packungen so langsam am Vertrocknen war. Was also war naheliegender als das zu machen, was ich bereits beim ersten Mal damit angestellt hatte? Der erste Versuch mit dem Florentinerdeckel war nämlich zu dick geworden. Wegwerfen wäre jedoch schade gewesen, Geschmack und Konsistenz waren absolut tadellos. Also habe ich diesen Deckel mit dem Messer in kleine, rechteckige Stücke aufgeteilt, die dann auch im Nu weggegessen worden waren.

Die restlichen Zutaten habe ich eigentlich auch immer zuhause: Mandelstifte, gehobelte Mandeln, Zucker, Butter, Rahm, Mehl, Honig, Rosinen. Also ran ans Werk, wiederholen wir die Prozedur.

Hier geht’s zum Rezept.

 

Bündner Nusstorte


nusstorte

Wer meint, eine Bündner Nusstorte zu machen sei nur etwas für Profis wie Bäcker oder Konditoren, der irrt. Es gibt viele Gerichte und Backwaren, die bedeutend schwieriger herzustellen sind. Eigentlich besteht diese Kalorienbombe nur aus zwei Dingen: einem Mürbeteig und Rahmkaramell mit Nüssen.

Der Rest ist etwas Fingerfertigkeit und Übung. Mit etwas Zitronenzeste im Mürbeteig hebt man sich von den üblichen Nusstorten ab und beschert ein zusätzliches Geschmackserlebnis. Mit Pekannüssen ebenfalls: sie kommen aus der gleichen Pflanzenfamilie wie Walnüsse, sind aber nie bitter. Und kaum je verirren sich bei ihnen Nussschalen in die Nüsse, die bei den Walnüssen schon manchen seine Zähne haben ausbeissen lassen.

Wer nicht glaubt, wie einfach es geht: hier geht’s zum Rezept.