Marronitorte, Eigenkreation


Ich fand ihn immer fein, den Marronikuchen im Glas, die „Fuatscha da marruns“ der Bäckerei Meier in Santa Maria im Val Müstair. Findet man auch bei uns auf Märkten oder kann online bestellt werden. Nachbacken ist ein Kinderspiel, der Hauptbestandteil ist Marronipüree, wie man es für Vermicelles verwendet. Irgendwann war mir der Kuchen aber zu simpel und ich habe nach einer passenden Zusatzkomponente gesucht, die den Kuchen zur Torte befördert – und nun gefunden.

Weit suchen musste ich nicht, sondern wurde bei meinen eigenen Rezepten fündig. Etwas Fruchtiges kam nicht in Frage, Ganache war für die Deckschicht vorgesehen, mächtig und schwer sollte es sein, in der Konsistenz ein Gegenstück zum Kuchen. Irgendwann dachte ich, Buttercrème könnte passen. Und zwar die genau gleiche, die ich für die Engadiner Torte ausgetüftelt hatte, aus zwei Teilen Vanillepudding und einem Teil Butter bestehend, ergänzt durch Mandelmus. 

Der Kuchen wird in einer Springform gebacken und nach dem Auskühlen mit einem Draht in drei gleich dicke Schichten getrennt. Die Buttercrème wird danach gleichmässig auf die beiden unteren Schichten verteilt, die oberste Schicht aufgesetzt, mit Ganache bestrichen und mit Kakaopulver bestreut – fertig.

Das Resultat übertraf in seiner schieren Wucht meine Erwartungen, und auch Schwesterherz fand: „Genau meine Art von Torten.“

Hier geht’s zum Rezept.

 

4 Kommentare zu „Marronitorte, Eigenkreation“

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