Kalte Suppe für heisse Tage: Vichyssoise


Vichyssoise

Mit dem Klettern des Thermometers steigt das Befürfnis nach kalten Gerichten. Wenn sowieso schon der Schweiss aus den Poren drückt, steht wohl kaum jemandem der Sinn nach etwas Heissem wie einer Suppe, die das Betriebsklima gleich noch zusätzlich anheizt. Aber es gibt sie zum Glück ja nicht nur heiss, sondern auch kalt.

Wohl kaum einer, der nicht Gazpacho andaluz kennt, die köstliche spanische Gemüsekaltschale mit Tomaten, Peperoni und Gurken. Auch immer wieder mal trifft man Gurken- oder Melonenkaltschalen als Vorspeisen an. Allesamt sind sie keine eigentlichen Suppen, zumindest nicht nach meinem Verständnis: gekocht wird hier nichts, sondern lediglich kaltes Gemüse oder Früchte püriert und mit weiteren Zutaten versehen. Fein sind sie aber allemal.

Wer damit allein nicht glücklich wird und nach einer Horizonterweiterung in dieser Sparte sucht, der findet weitere kalte Suppen. Beispielsweise bei den Franzosen, und der hier vorgestellte Vertreter gehört von seiner Machart her nun definitiv zu den Suppen: Vichyssoise heisst sie, eine Kartoffel-Lauchsuppe, die zwar gekocht und auch heiss gegessen werden kann, üblicherweise aber kalt genossen wird. Zusammengefasst: Kartoffeln und Lauch in Salzwasser (noch besser: Vichywasser, das ich wegen seines hohen Salzgehalts als Mineralwasser sowieso für untrinkbar halte) und mit Gewürzen weichkochen, pürieren, abschmecken, Rahm dazu, abkühlen lassen und kaltstellen – et voilà! Nicht nur sehr schmackhaft, sondern dank Kartoffeln und Rahm wohl auch wesentlich nahrhafter als Gazpacho.

Hier geht’s zum Rezept.

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2 Kommentare zu „Kalte Suppe für heisse Tage: Vichyssoise“

  1. … und das Beste daran ist, dass man davon einen grossen Topf kochen und zwei Mal dasselbe essen kann, ohne dass es allzu stark auffällt.

    1. Eine praktisch veranlagte Frau! 🙂 Und es kommt noch besser: man kann sie sogar in Tupperware einfüllen und tiefkühlen. Ich habe schon von Leuten gehört, die ihre ganze TK-Truhe mit Suppen gefüllt haben.

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